TV-Klassiker auf DVD
Neben Stahlnetz gibt es inzwischen zum Glück zahlreiche TV-Klassiker auf DVD zu kaufen. So wird es also zu einem "Kinderspiel" seine Kindheitserinnerungen wiederzubeleben. Dabei sind natürlich nicht nur Kinderserien aus dem Fernsehen der 70er und 80er Jahre gefragt, sondern auch Krimiserien, Spielfilme und vieles mehr was uns vielleicht so machen schönen Fernsehabend beschert hatte...
Stahlnetz

"Diese Geschichte ist wahr!" - wenn diese Worte aus dem Fernseher ertönten, konnten sich die Zuschauer auf äußerst spannende Kriminalfälle einstellen. Auf echten Polizeiakten basierend, wurden die Kriminalfälle mit jeweils wechselnden Darstellern im Rahmen einer Spielhandlung nacherzählt.
- Regisseur: Jürgen Roland
- Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
- Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
- Region: Region 2
- Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
- Anzahl Disks: 9
- FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
- Studio: Warner Home Video - DVD
- Erscheinungstermin: 21. November 2005
- Produktionsjahr: 1958
- Spieldauer: 1582 Minuten
Die Hafenpolizei

Kommissar Peters und seine Kollegen ermitteln im Hafen der Hansestadt Hamburg. Zu ihren Fällen gehören Mord, Schmuggel verschiedenster Art und überhaupt alles, was an einem Ort mit solch internationalem Flair geschehen kann. Die Schauplätze sind Schiffe, Speditionsfirmen oder auch die zwielichtigen Etablissements auf St. Pauli. Danke der Unterstützung durch die Hamburger Wasserschutzpolizei boten die Krimigeschichten einen sehr authentischen Einblick in die 1960er Jahre.
Polizeifunk ruft

Die Krimiserie "Polizeifunk ruft" lief von 1966 bis 1970 als Fortsetzung der Reihe "Hafenpolizei". Wie schon beim Vorgänger dienten Hamburg und sein Hafen als Schauplätze für die Polizeieinsätze, verschiedene Charaktere wurden außerdem direkt übernommen. Die bunte Kulisse der Hansestadt und die vielen prominenten Gaststars, die in den einzelnen Episoden auftraten, machten die Serie ausgesprochen populär. Die beliebtesten Figuren, unter anderem der Kriminalbeamte Hartmann, wurden schließlich in die Nachfolgeserie "Hamburg Transit" übernommen, die von 1970 bis 1974 produziert wurde.
Isar 12

"ISAR 12 - bitte kommen!" So ruft die Zentrale die Funkstreife, wenn sie einen Einsatz meldet. Und schon eilt die Besatzung der ISAR 12 mit Blaulicht und Martinshorn herbei: Polizeimeister Alois Huber zusammen mit Hauptwachtmeister Karl Dambrowski aus Berlin - und dem dritten im Bunde, Wachtmeister Dieter Resch. Dieser kommt aus Osnabrück und erlebt bereits an seinem ersten Arbeitstag seine blauen Wunder: Statt Verbrecher- und aufregender Verfolgungsjagden warten die kleinen Alltagsgeschichten auf ihn...
Der Kommissar

Kommissar Keller (Erik Ode) ist ein ruhiger, humorvoller Mann um die 60, der in Mordfällen in München und Umgebung ermittelt. Mit dem kriminalistischem Spürsinn eines Inspektor Columbo aber mit dennoch sprichwörtlicher deutscher zielstrebiger Gründlichkeit führt er die Täter ihrer gerechten Strafe zu. Unterstützung findet Kommissar Keller von den Kollegen Walter Grabert (Günter Schramm), der ebenfalls eher ruhig und gefühlsbetont agiert, Robert Heines (Reinhard Glemnitz), ein sachlicher, kühler Rechner, sowie Harry Klein (Fritz Wepper), der Jüngste im Team und - mit einem Flokatiparka versehen - die universelle Schnittstelle zu allen Jugendszenen. Die Kollegen arbeiten und halten eng zusammen, verbringen auch mal ihre Freizeit zusammen. Gemeinsam klären sie Verbrechen mit guter Beobachtungsgabe und scharfem Verstand auf. Als gute Seele im Büro fungiert Fräulein Rehbein (Helma Seitz). Ein Krimi, der sehr aktuell Themen seiner Zeit aufgreift und den moralisch rechten Weg auf spannende Weise vermittelt.
St. Pauli Landungsbrücken

In den 60 Folgen der ARD-Serie geht es um Geschichten rund um die Landungsbrücken im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Eine Zentralfigur in mehreren Einzelepisoden ist das Hamburger Original Gretchen Ebelmann. Als Blumenverkäuferin kennt sie alle Leute im Kiez. Gretchens Tochter Lenchen wohnt in Dortmund, kommt sie aber immer mal wieder besuchen. Die beiden nehmen teil an den Sorgen und Schicksalen der Leute vom Kiez und mischen sich nicht selten persönlich ein.
Die Gentleman bitten zur Kasse

DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE gehört zweifelsfrei zur besten Verfilmung des spektakulären englischen Eisenbahnraubs vom 8. August 1963. Dabei geht es um die Rekordsumme von 2.631.784 Pfund Sterling (damals etwa 29,5 Millionen DM), die nach rund 1 jähriger Vorbereitungszeit in nur 15 Minuten erbeutet wurde. Unter enger Anlehnung der polizeilichen Recherchen sowie des 86 tägigen Prozessverlauf schrieb der damalige 'stern' Journalist Henry Kolarz die Drehbücher zu diesem legendären TV-Dreiteiler. Unter der Regie von John Olden (der während der Dreharbeiten verstarb) und Claus Peter Witt wurde der Stoff dokumentarisch umgesetzt in die drei Episoden DER PLAN, DER ÜBERFALL und DIE FLUCHT. Besetzt mit einer Riege hochkarätiger Schauspieler avancierte diese außergewöhnliche Produktion des Norddeutschen Rundfunks schnell zum Quotenkracher. Bis heute zählt sie zu den Meisterstücken der TV-Geschichte.
Dr. Mabuses Meisterwerk

Dr. Mabuse – was für ein Name! Kein gewöhnlicher Arzt, kein gewöhnlicher Krimineller. Ein wahnsinniges Genie, dass nur ein Ziel kennt – die Weltherrschaft !
Die von Norbert Jaques erdachte Figur verschwand nach Fritz Langs Zweiteiler Dr. Mabuse der Spieler (1922/1923) und Das Testament des Dr. Mabuse (1932) fast 30 Jahre in der Versenkung, um inmitten der Edgar Wallace-Ära wieder aufzutauchen – und das besser als je zuvor.
Mit seinem berühmten Vorgänger hatte der „neue“ Mabuse freilich nicht mehr viel gemein, doch das sollte den Krimifreund nicht stören – den was für die Rialto Film Edgar Wallace, war für Produzenten Artur Brauners CCC Dr. Mabuse, der es allemal mit der mittlerweile sehr angesagten Mischung aus Krimi und Grusel aufnehmen konnte.
Wiederbelebt wurde der „Irren-Arzt" von seinem cinematografischen Schöpfer Fritz Lang mit dem 1960 gedrehten Die 1000 Augen des Dr. Mabuse: Eine Reihe unerklärlicher Mordfälle führen Kommissar Kras (ein ganzer Kerl: Gert Fröbe) immer wieder in das Hotel Luxor, dass der Schlüssel zu allen Verbrechen zu sein scheint. Obwohl in Punkto Spannung nicht der Höhepunkt der Serie, können die hochkarätige Besetzung (u.a. Peter van Eyck, Wolfgang Preiss, Werner Peters, Howard Vernon) und die vorherrschende Atmosphäre kleinere Längen wettmachen – der Doktor ist zurück!
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